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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) von Nadja Henrich, NH Beratung und Coaching, Am Bergerfeld 3, 87629 Füssen, Deutschland (im Folgenden auch als Auftragnehmerin bezeichnet) für die Erbringung von Beratungsleistungen gegenüber dem Auftraggeber (Auftragnehmerin und Auftraggeber gemeinsam werden im Folgenden als Vertragspartner bezeichnet).

 

1. Geltungsbereich der AGB

1.1 Nadja Henrich führt Leistungen zu Beratung, Coaching, Training und Diagnose Tools (Potenzialanalyse profilingvalues, 360/270/180 Grad Feedback, Insights MDI, Kulturprofil-Indikator®) gemäß diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) durch. Mit der Beauftragung gelten diese Bedingungen von dem Auftraggeber als angenommen. Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung.

1.2 Ein Vertrag kommt durch die Auftragserteilung des Auftraggebers sowie die entsprechende Auftragsannahme durch Nadja Henrich zustande. Die Auftragserteilung und Annahme kann schriftlich (per E-Mail, postalisch) oder mündlich (persönlich, telefonisch) erfolgen. Diese AGB sind Bestandteil des Vertrages. Sie gelten auch für alle künftigen Vertragsbeziehungen, somit auch dann, wenn bei Zusatzverträgen darauf nicht ausdrücklich hingewiesen wird.  

 

2. Gegenstand der Leistungserbringung

2.1 Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung einer Dienstleistung, nicht die Herbeiführung eines bestimmten Erfolges. Die Auftragnehmerin schuldet insbesondere nicht die Erzielung eines bestimmten wirtschaftlichen Ergebnisses. Stellungnahmen und Empfehlungen der Auftragnehmerin bereiten die unternehmerische Entscheidung des Auftraggebers vor. Sie können sie in keinem Falle ersetzen.

2.2 Die Auftragnehmerin ist berechtigt, sachverständige Dritte und andere Erfüllungsgehilfen zur Durchführung des Vertrages heranzuziehen. Die Bezahlung von Dritten erfolgt ausschließlich durch die Auftragnehmerin selbst. Es entsteht kein wie immer geartetes direktes Vertragsverhältnis zwischen dem Dritten und dem Auftraggeber.

2.3 Der Auftraggeber verpflichtet sich, während sowie bis zum Ablauf von drei Jahren nach Beendigung des Vertragsverhältnisses keine wie immer geartete Geschäftsbeziehung zu Personen oder Gesellschaften einzugehen, deren sich die Auftragnehmerin zur Erfüllung ihrer vertraglichen Pflichten bedient. Der Auftraggeber wird diese Personen oder Gesellschaften insbesondere nicht mit solchen oder ähnlichen Beratungsleistungen beauftragen, die auch die Auftragnehmerin anbietet.

2.4 Die Auftragnehmerin ist jederzeit berechtigt, notwendige inhaltliche, methodische und organisatorische Änderungen oder Abweichungen vor oder während der Leistungserbringung vorzunehmen, soweit diese dem Auftraggeber zumutbar sind und den Gesamtcharakter der vereinbarten Dienstleistung nicht wesentlich ändert.

2.5 Beratungsleistungen in Rechts- und Steuerfragen werden von der Auftragnehmerin aufgrund der geltenden Bestimmungen weder zugesagt noch erbracht. Diesen Leistungen sind vom Auftraggeber selbst bereitzustellen.

 

3. Aufklärungspflicht des Auftraggebers / Vollständigkeitserklärung

3.1 Der Beratungsort ist zwischen der Auftragnehmerin und dem Auftraggeber individuell abzustimmen. Der Auftraggeber sorgt dafür, dass die organisatorischen Rahmenbedingungen bei Erfüllung des Beratungsauftrages an seinem Geschäftssitz ein möglichst ungestörtes, dem raschen Fortgang des Beratungsprozesses förderliches Arbeiten erlauben. Beratungen können ebenso telefonisch bzw. via Skype durchgeführt werden. Feedbackgespräche, vor allem zu Diagnose Tools, finden vielfach telefonisch oder per Skype statt und bedürfen keiner gesonderten Abstimmung zwischen der Auftragnehmerin und dem Auftraggeber.

3.2 Der Auftraggeber wird die Auftragnehmerin auch über vorher durchgeführte und/oder laufende Beratungen – auch auf anderen Fachgebieten – umfassend informieren.

3.3 Der Auftraggeber sorgt dafür, dass die Auftragnehmerin auch ohne dessen besondere Aufforderung alle für die Erfüllung und Ausführung des Beratungsauftrages notwendigen Unterlagen zeitgerecht vorgelegt werden und ihr von allen Vorgängen und Umständen Kenntnis gegeben wird, die für die Ausführung des Beratungsauftrages von Bedeutung sind. Dies gilt auch für alle Unterlagen, Vorgänge und Umstände, die erst während der Tätigkeit des Beraters bekannt werden.

3.4 Der Auftraggeber ist verpflichtet, die im Rahmen der Leistungserbringung beteiligten Bewerber und Mitarbeiter im Vorfeld über ihre Teilnahme zu informieren. Der Auftraggeber versichert, dass zum Zeitpunkt der Durchführung der Beratung und Diagnose Tools die Einwilligung der beteiligten Bewerber und Mitarbeiter für die Teilnahme und Mitarbeit vorliegt und die Teilnehmenden über die Freiwilligkeit der Mitwirkung aufgeklärt wurden.

3.5 Der Auftraggeber sorgt dafür, dass die gesetzlich vorgesehene und gegebenenfalls eingerichtete Arbeitnehmervertretung (Betriebsrat), Datenschutzbeauftragte u. ä. bereits vor Beginn der Tätigkeit der Auftragnehmerin von dieser informiert werden.

 

4. Sicherung der Unabhängigkeit
4.1 Die Vertragspartner verpflichten sich zur gegenseitigen Loyalität.
4.2 Die Vertragspartner verpflichten sich gegenseitig, alle Vorkehrungen zu treffen, die geeignet sind, die Gefährdung der Unabhängigkeit der beauftragten Dritten und Mitarbeiter der Auftragnehmerin zu verhindern. Dies gilt insbesondere für Angebote des Auftraggebers auf Anstellung bzw. der Übernahme von Aufträgen auf eigene Rechnung.

 

5. Berichterstattung / Berichtspflicht
5.1 Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, über ihre Arbeit und gegebenenfalls auch die beauftragter Dritter dem Arbeitsfortschritt entsprechend dem Auftraggeber Bericht zu erstatten.
5.2 Die Auftragnehmerin ist bei der Herstellung des vereinbarten Werkes weisungsfrei, handelt nach eigenem Gutdünken und in eigener Verantwortung. Sie ist an keinen bestimmten Arbeitsort und keine bestimmte Arbeitszeit gebunden.

 

6. Angebote, Vergütung und Zahlungsbedingungen

6.1 Die Angebote sind freibleibend. Änderungen sind vorbehalten. Alle Honorare verstehen sich in Euro zzgl. der aktuell geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer. Für Beratungs-, Coaching-, Trainingsleistungen und Diagnose Tools werden die vor Auftragsannahme mündlich oder schriftlich vereinbarten Honorare berechnet. Nebenkosten (Reise- oder Übernachtungskosten, Spesen für die Erstellung von gedruckten Unterlagen) sind in diesen Sätzen nicht enthalten und sind vom Auftraggeber gesondert zu tragen. Telefongebühren innerhalb Deutschlands trägt die Auftragnehmerin.

6.2 Das Honorar fällt, wenn nichts anderes vereinbart wurde, jeweils direkt nach Leistungserbringung an und ist spätestens 10 Tage nach Zugang der Rechnung fällig. Die Zurückbehaltung des Honorars und die Aufrechnung sind nur zulässig, wenn die Ansprüche des Auftraggebers von der Auftragnehmerin anerkannt oder rechtskräftig festgestellt sind.

6.3. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, dem Auftraggeber Rechnungen auch in elektronischer Form zu übermitteln. Der Auftraggeber erklärt sich mit der Zusendung von Rechnungen in elektronischer Form durch die Auftragnehmerin ausdrücklich einverstanden.

 

7. Terminverschiebungen und Stornierungen

7.1. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, bei höherer Gewalt oder anderen wichtigen Gründen, die vereinbarten Termine zu verschieben, hierunter fallen auch Leistungshindernisse, die aufgrund von Krankheit, Unfall oder ähnlichem entstanden sind. In diesem Fall wird die Auftragnehmerin den Auftraggeber schnellstmöglich verständigen und einen Ersatztermin anbieten. Weitere Ansprüche, insbesondere Schadensersatzansprüche, bestehen nicht.

7.2. Bei Verschiebung oder Stornierung von Beratungsleistungen aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, ist die Auftragnehmerin berechtigt, folgende Ausfallgebühren in Rechnung zu stellen:

  • Im Zeitraum von 14 bis einschließlich 2 Tagen vor dem vereinbarten Termin sind 50 % der vereinbarten Vergütung zu entrichten.
  • Am Tage vor der Veranstaltung oder dem Veranstaltungstage selber ist die vereinbarte Vergütung in voller Höhe zu bezahlen.

Abweichend davon können bei Einzel-Coaching-Sitzungen Verschiebungen oder Stornierungen bis zu 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin erfolgen, ohne dass dem Auftraggeber Kosten in Rechnung gestellt werden. Bei späterer Verschiebung oder Stornierung hat der Auftraggeber 80 % des vereinbarten Honorars zu tragen.

Abweichend davon gilt bei den Diagnose Tools profilingvalues und Insights MDI, dass sie mit Beginn der Durchführung durch den Teilnehmenden in voller Höhe des vereinbarten Honorars vom Auftraggeber zu zahlen sind, auch wenn die Leistungserbringung vom Auftraggeber nicht vollumfänglich in Anspruch genommen wird.

 

8. Schutz des geistigen Eigentums
8.1 Die Urheberrechte an der von der Auftragnehmerin und ihren beauftragten Dritten geschaffenen Werke (wie zum Beispiel Angebote, Berichte, Analysen, Gutachten, Programme, Leistungsbeschreibungen, Entwürfe, Berechnungen, Zeichnungen, Datenträger etc.) verbleiben bei der Auftragnehmerin. Sie dürfen vom Auftraggeber während und nach Beendigung des Vertragsverhältnisses ausschließlich für vom Vertrag umfasste Zwecke verwendet werden. Der Auftraggeber ist insofern nicht berechtigt, das Werk (die Werke) ohne ausdrückliche Zustimmung der Auftragnehmerin zu vervielfältigen und/oder zu verbreiten. Keinesfalls entsteht durch eine unberechtigte Vervielfältigung/Verbreitung des Werkes eine Haftung der Auftragnehmerin – insbesondere etwa für die Richtigkeit des Werkes – gegenüber Dritten.
8.2 Der Verstoß des Auftraggebers gegen diese Bestimmungen berechtigt die Auftragnehmerin zur sofortigen vorzeitigen Beendigung des Vertragsverhältnisses und zur Geltendmachung anderer gesetzlicher Ansprüche, insbesondere auf Unterlassung und/oder Schadenersatz.

 

9. Gewährleistung
9.1 Die Auftragnehmerin ist ohne Rücksicht auf ein Verschulden berechtigt und verpflichtet, bekanntwerdende Unrichtigkeiten und Mängel an ihrer Leistung zu beheben. Sie wird den Auftraggeber hiervon unverzüglich in Kenntnis setzen.
9.2 Dieser Anspruch des Auftraggebers erlischt nach sechs Monaten nach Erbringen der jeweiligen Leistung.

 

10. Haftung und Schadenersatz
10.1 Die Auftragnehmerin haftet dem Auftraggeber für Schäden – ausgenommen für Personenschäden – nur im Falle groben Verschuldens (Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit). Dies gilt sinngemäß auch für Schäden, die auf vom Auftragnehmer beigezogene Dritte zurückgehen.
10.2 Schadenersatzansprüche des Auftraggebers können nur innerhalb von sechs Monaten ab Kenntnis von Schaden und Schädiger, spätestens aber innerhalb von drei Jahren nach dem anspruchsbegründenden Ereignis gerichtlich geltend gemacht werden.
10.3 Der Auftraggeber hat jeweils den Beweis zu erbringen, dass der Schaden auf ein Verschulden der Auftragnehmerin zurückzuführen ist.
10.4 Sofern die Auftragnehmerin das Werk unter Zuhilfenahme Dritter erbringt und in diesem Zusammenhang Gewährleistungs- und/oder Haftungsansprüche gegenüber diesen Dritten entstehen, tritt die Auftragnehmerin diese Ansprüche an den Auftraggeber ab. Der Auftraggeber wird sich in diesem Fall vorrangig an diese Dritten halten.

 

11. Geheimhaltung und Datenschutz
11.1 Die Auftragnehmerin verpflichtet sich zu unbedingtem Stillschweigen über alle ihr zur Kenntnis gelangenden geschäftlichen Angelegenheiten, insbesondere Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse sowie jedwede Information, die sie über Art, Betriebsumfang und praktische Tätigkeit des Auftraggebers erhält.
11.2 Weiters verpflichtet sich die Auftragnehmerin, über den gesamten Inhalt des Werkes sowie sämtliche Informationen und Umstände, die ihr im Zusammenhang mit der Erstellung des Werkes zugegangen sind, insbesondere auch über die Daten von Mitarbeitern und Bewerbern des Auftraggebers, Dritten gegenüber Stillschweigen zu bewahren.
11.3 Die Auftragnehmerin ist von der Schweigepflicht gegenüber allfälligen Gehilfen und Stellvertretern, denen sie sich bedient, entbunden. Sie hat die Schweigepflicht aber auf diese vollständig zu überbinden und haftet für deren Verstoß gegen die Verschwiegenheitsverpflichtung wie für einen eigenen Verstoß.
11.4 Die Schweigepflicht reicht unbegrenzt auch über das Ende dieses Vertragsverhältnisses hinaus. Ausnahmen bestehen im Falle gesetzlich vorgesehener Aussageverpflichtungen.
11.5 Die Auftragnehmerin ist berechtigt, ihr anvertraute personenbezogene Daten im Rahmen der Zweckbestimmung des Vertragsverhältnisses zu verarbeiten. Der Auftraggeber leistet der Auftragnehmerin Gewähr, dass hierfür sämtliche erforderlichen Maßnahmen insbesondere jene im Sinne des Datenschutzgesetzes, wie etwa Zustimmungserklärungen der Betroffenen, getroffen worden sind.